Waalwege

 
Waale waren und sind Kanäle, die die Bauern vor langer Zeit (die ersten wurden um 1200 erwähnt) errichteten, um Wasser in trockene Äcker und Wiesen zu leiten. Heute noch führen entlang dieser Waale Wege, von wunderbar vielschichtigen Landschaften gesäumt.
 
 
Algunder Waalweg
(Gesamtlänge: 5-6 km, Gehzeit: ca. 2 Stunden)
 
Der Algunder Waalweg ist ein zweiteiliger, 5-6 km langer Wanderweg mit herrlichen Aussichtspunkten ins Etschtal. Er verläuft fast eben. Der westliche Teil beginnt am Parkplatz der Töllgrabenbrücke und führt über Ober- und Mitterplars zum Grabbach. Der östliche Teil beginnt in Algund Dorf am Grabbach und führt nach St. Magdalena in Gratsch, wo sich der Tappeinerweg anschließt.
 
 
Marlinger Waalweg
 
Der Marlinger Waalweg (Töll - Lana, 14 km lang) mit seinem herrlichen Ausblick auf das Meraner Becken ist von Algund aus in drei Varianten erreichbar:
  1. Über den Forster Steg - Moser Hof - Obermair (steiler Anstieg, ca. 1/2 Stunde)
  2. Forster Steg - Brauhausstraße - E-Werk Forst (wildromantischer Abschnitt mit Schluchten und Wald
  3. Über Mitterplars - Töllbrücke - Etschschleuse. Durch die verschiedenen Einstiege ist auch eine kleine Rundwanderung möglich.
Wanderempfehlung:ganzjährig
Höhenunterschied: 170 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Gesamtgehzeit: 4 - 5 Stunden
Einkehrmöglichkeiten: 4-5 Jausenstationen
 
 
Brandiswaalweg
(Gesamtlänge: 3,5 km, Gehzeit: ca. 1,5 Stunden)

Ausgangspunkt für die Wanderung ist Lana. An der Kreuzung der Straßen Gampenstraße und Am Grieß im Ortskern von Lana geht man ca. 500 m der Straße entlang um dann links am Waalweg abzubiegen. Zwischen Laubwald und Obstgärten kann man auf ganz Lana blicken.
Der Waal ist bei diesem Waalweg nicht zu sehen, sondern verläuft unterirdisch, deshalb ist der Weg breiter als andere Waalwege und kann mit Rollstuhl und Kinderwagen befahren werden.
Man kommt am Kloster Lanegg und an der kleinen Kapelle zur Hl. Margarete vorbei und erreicht schließlich Niederlana.
Mit Ausblick auf den Golfplatz und den Wasserfall des Brandisbachs endet der Waalweg am Brandiser Waal in Niederlana. Sehenswert ist dort das Südtiroler Obstbaumuseum und die Pfarrkirche. Auf dem 3.5 km langen Wanderweg geht es wieder zurück nach Lana.
 
 
Der Waalweg nach Schloss Juval
 
Die Rundwanderung beginnt bei Tschars im Vinschgau. Von hier aus folgen Sie der Markierung 1A zu einer Höfezufahrt, wo Sie auch schon auf den Schnalser Waalweg treffen. Hier folgen Sie jedoch weiter auf dem gut markierten archäologischen Wanderweg Nr. 3. Hier wandern Sie immer Richtung ostwärts bis der Wanderweg etwas unterhalb der Burg Juval endet. Eine Besichtigung des Schloss Juval lohnt sich auf jeden Fall, da zahlreichen Exponaten des Bergsteigers Reinhold Messner ausgestellt sind.
Der Abstieg erfolgt auf dem Weg Nr. 1, vorbei am Sonnenhof zuerst bis nach Staben. Hier gelangen Sie nun auf dem Stabener Waalweg, welcher Sie bis zurück nach Tschars führt.
 
Gehzeit: 2 - 2,5 h
Höhenunterschied: 310 m
Höhenlage: 627 - 835 m.ü.d.M.
Einkehrmöglichkeiten: Sonnenhof (Jausenstation), Gaststätte Schlosswirt
Schwierigkeitsgrad: mittelschwieriger Wanderweg
 
 
Maiser Waalweg
(Gesamtlänge: 9 km, fast durchwegs durch ebenes Gelände)
 
Ab Meran-Obermais, vom Brunnenplatz ausgehend folgt man zuerst der Virgil- und dann der Pflanzensteinstraße  nordwärts bis zum Sonnwendhof. Dort befindet sich der Einstieg zum Waalweg, einem schattigen angenehmen Wanderweg, beliebt während der HeißenSommerzeit. Auf weiten Strecken fließt das Wasser noch im ursprünglichen, mit Steinen  ausgemauerten, offenen Kanal, von Laub- und Nadelbäumen gesäumt.
Am Ende des Waalweges angelangt, überquert man die Passer auf einer breiten Brücke und erreicht das Dorf Saltaus. (Busverbindung nach Meran)
 
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